Fachbegriffe Q - Z - Praxis für Logopädie

Praxis für Logopädie Claudia Schmitt Hilpoltstein
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Fachbegriffe

Recurrensparese: Lähmung des Stimmlippennervs, zumeist nach Schilddrüsenoperationen
Reflux:  Rückfluss (der Magensäure in den Mund und Rachenraum mit Schädigung der  Schleimhäute in der Speiseröhre, am Kehlkopfeingang sowie im Rachen und  Mundraum)
Refluxösophagitis: Entzündung der Speiseröhre durch Reflux
Rehabilitation:  mit Hilfe vielfältiger therapeutischer, sozialer und beruflicher  Maßnahmen, wird eine Annäherung oder Wiederherstellung der  ursprünglichen geistigen, körperlichen und/oder lebenstechnischen  Bedingungen einer Person angestrebt
Reinke-Ödem: ein auf die Stimmlippenoberfläche begrenztes Ödem (Wassersack)
Relaxation: Entspannung
Remission: der Rückgang einer Krankheit, die Abnahme von Krankheitssymptomen
Resektion: die operative Entnahme eines Tumors, Körperorgans oder Organteils
Respiration: Atmung
Rezidiv: Wiederkehr einer Krankheit
Rhinitis: Schnupfen
Rigor: Muskelsteifigkeit bei einer neurologischen Erkrankung z. B. Morbus Parkinson
Rhotazismus: Fehlbildung oder Auslassung des Konsonanten /R/ beim Sprechen
Schetismus: Fehlbildung oder Auslassung des Konsonanten /sch/ beim Sprechen
Sigmatismus: (syn. Lispeln) Fehlbildung oder Auslassung des Konsonanten /s/ beim Sprechen
Stroboskopie:  ein Stroboskop wird durch den Mund bis zum Kehlkopfeingang  vorgeschoben; Ziel ist die Betrachtung der Bewegung der Stimmlippen  (pop. Stimmbänder) und die Erkennung von Veränderungen auf den  Stimmlippen im Kehlkopf
Stroboskop: Untersuchungsgerät  zur optischen Erfassung von Bewegungen im Körper, die mit dem bloßen  Auge, wegen ihrer hohen Geschwindigkeit nicht mehr wahrgenommen werden  können; diese werden mit dem Stroboskop aufgenommen und zeitlupenartig  dargestellt z. B. die Regelmäßigkeit der Stimmlippenschwingung im  Kehlkopf
Stimmlippen (Plica vocalis):  (populär: Stimmbänder) im Innenraum des Kehlkopfs verlaufendes System  aus Muskel und Sehnen, die durch die Ausatemluft und bestimmte  Muskeleinstellungen im Kehlkopf in Schwingung versetzt werden, so  erzeugen sie beim Sprechen einen Grundton
Stimmlippenknötchen: doppelseitige Knötchenbildungen (Ödeme oder Fibrome) am Übergang vom vorderen zum mittleren Stimmlippendrittel
Stimmlippenpolyp:  nach häufigem, unphysiologischem Stimmgebrauch entstehende Zunahme der  Schleimhaut an den Stellen des meisten Stimmgebrauchs auf den  Stimmlippen; überwiegend Männer betroffen
Stimmlippenzyste: ein auf der Stimmlippe befindlicher dünnwandiger Sack mit grützbeutelartigem Inhalt
Stottern: (syn. Balbuties) Einschränkung des Redeflusses mit häufigen Stockungen und Lautwiederholungen
Struma: Schilddrüse
Subkortikal: unterhalb des Großhirns
Substantia nigra: schwarze Substanz (Region im Mittelhirn)
Trachea: Luftröhre
Tracheomalazie: Erweichung des Knorpelgerüstes der Luftröhre
Transfer: Übertragung des Gelernten in den Alltag
Tremor: Zittern




Praxis für Logopädie
Hilpoltstein
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